A Burmese Love Story

Es war ein Valentinstag, an dem ich in Yangon ankam. Nach eineinhalb Monaten in Myanmar beabsichtigte ich das Land zu verlassen. Allerdings wurde mir am Check-in-Schalter mitgeteilt, dass ich meinen gebuchten Flug nicht wie geplant antreten könne.

Aufgrund der Tatsache, dass COVID-19 bereits als eine Pandemie deklariert wurde, beschloss die Regierung Myanmars ebenfalls, die Grenzen des Landes zu schließen. Durch das verhängte Ein- und Ausreiseverbot verschoben sich die Flüge jeden Monat um ein Neues, wodurch sich mein Aufenthalt kontinuierlich verlängerte. Während sich viele Tourist:innen, unwissend wie lange die Situation anhält, in Klöster begaben, dokumentierte ich über einen Zeitraum von nahezu sieben Monaten die Maßnahmen, die seitens der Regierung Myanmars zur Eindämmung der Pandemie getroffen und mithilfe der Bevölkerung umgesetzt wurden.

Rückblickend darf ich mich sehr glücklich schätzen, dass ich die Zeit in Myanmar verbrachte. Zum einen imponierte mir die gegenseitige Rücksichtnahme der Bevölkerung und zum anderen hatte ich ein solches Ausmaß an Solidarität in fast keinem anderen Staat erlebt.

Click here for English Version